Olfaktorische Signale und Kommunikation ...

Olfaktorische Signale sind Geruchsstoffe, die über den Geruchsinn, die Nase, wahrgenommen werden. Hunde kommunizieren zu einem großen Teil auch olfaktorisch, also geruchlich miteinander.

Sie beschnüffeln sich, wenn sie sich kennen lernen, möchten an Menschen riechen und erfahren, mit wem sie es zu tun haben und welche "Nachrichten" ihnen dieser Mensch vermitteln kann. Sie können sich über Düfte orientieren, entlaufene Hunde finden den Rückweg sehr häufig über ihre geruchliche Spur zurück, die sie zuvor hinterlassen haben.

Die geruchliche Wahrnehmung von Hunden ist ganz enorm und sehr wichtig. Von Geburt an kann der Welpe riechen und findet mittels der olfaktorischen Signale den Weg zu den Zitzen, während er noch blind und taub ist. Der Geruchsinn ist überlebenswichtig für Hunde.

Zur Orientierung, Wahrnehmung und Kommunikation von Hunden sind olfaktorische Signale wesentlich bedeutender als alle anderen Sinneswahrnehmungen.

Olfaktorische Signale können beim Menschen und beim Hund emotionale Verhalten, Reaktionen, Erwartungen und Reflexe wie z.B. Ekel oder Verlangen auslösen. Sicher kennen Sie auch die Situation in der Sie etwas sehr lecker Duftendes riechen, mit der Folge, dass Ihnen das Wasser im Mund zusammen läuft oder den Fall, dass bei bestimmten Gerüchen Ekel auf kommt.

Hunden geht es nicht anders, sie nehmen nur noch wesentlich mehr geruchlich wahr und können z.B. Krankheiten wie Tumore, Epilepsieanfälle, einen Zuckerschock oder auch Ekzeme erschnüffeln. Rettungs- oder Spürhunde werden olfaktorisch konditioniert und können sehr viele Gerüche von einander unterscheiden.