Chip ...

Der Hormon-Chip ist eine neue Alternative zur chirurgischen Kastration:

 Das Präparat Suprelorin erzielt eine temporäre Unfruchtbarkeit beim Rüden, er wird "hormonell kastriert". Die Wirkung des Präparates beginnt etwa 4 Wochen nach der Implantation des Chips und hebt sich nach ca. 6 bis 10 Monaten wieder auf.

Nebenwirkungen können, ähnlich wie bei der chirurgischen Kastration, auftreten. Beispielsweise verändertes Futteraufnahmeverhalten, Gewichtszunahme, Lethargie oder Haarkleidveränderungen, welche dann aber nach Wirkung des Präparates auch wieder verschwinden.

Oft wird empfohlen, einen unruhigen, agilen oder Rüden-unverträglichen Rüden kastrieren zu lassen, so dass sich die unerwünschten Verhaltensweisen ausräumen oder bessern würden. Dem ist aber viel zu oft nicht so. Im Gegenteil, es können sogar noch weitere unerwünschte Verhaltensweisen dazu kommen.

Bevor Sie aus einem solchen Grund ihren Rüden chirurgisch kastrieren lassen, ist der Hormon-Chip zumindest eine Alternative, um zu sehen, ob die gewünschten Verhaltensänderungen eintreten und um kastrationsbedingte Nebenwirkungen abschätzen zu können.