Agility ...

Agility ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt und in den 80er Jahren bei uns hier Einzug hielt. Der Hund durchläuft, von seinem Besitzer geführt, einen Parkour mit verschiedenen Hindernissen wie Hürden, Reifen und Geräte wie Tunnel, Steg, Weitsprung oder Slalom.

Diese Sportart eignet sich für sehr viele Hunderassen, sofern sie gesund sind und über einen guten Grundgehorsam verfügen. Im Vordergrund sollte der Spaß und die aktive Beschäftigung mit dem Hund stehen, der sportliche Ehrgeiz sollte möglichst nicht übertrieben werden. Erst wenn der Hund ausgewachsen und HD-frei getestet wurde, sollte mit dem Agilitytraining begonnen werden. Vorzeitiges Training kann für die Gesundheit ihres Hundes sehr schädlich sein.

Für das Team Mensch-Hund ist es eine sehr gute Zusammenarbeit, weil beide nur gemeinsam den Parkour bewältigen können. Durch Hörzeichen (Stimme) des Hundeführers, insbesondere durch seine Körpersprache und Bewegung wird dem Hund angezeigt in welche Richtung er laufen und welches Gerät oder welche Hürde er als nächstes nehmen soll. Der Hund wird im Parkour immer ohne Leine geführt.

Um einen fehlerfreien Parkour durchlaufen zu können ist eine hohe Aufmerksamkeit beiderseits und eine exakte Zusammenarbeit des Teams notwenig. Kleine Fehler des Hundeführers lenken den Hund in die falsche Richtung, lassen ihn das falsche Gerät nehmen oder sorgen dafür, dass der Hund nicht aufmerksam genug ist. Die Fehler liegen somit in der Regel beim Hundeführer, daher sollte der Hund - auch bei einem fehlerhaft durchlaufenen Parkour – von seinem Hundeführer für die geleistete Arbeit belohnt und gelobt werden. Grundsätzlich sollte dem Hund diese Arbeit Spaß machen und nicht unter Druck oder Zwang erfolgen, er sollte freiwillig und gerne mitmachen.


Wenn Agility fair mit dem Hund betrieben wird, ist es eine hervorragende Hundesportart, die eine gute Hund-Mensch-Beziehung fördert und den Hund sowohl geistig, als auch körperlich auslasten kann.